Windows-as-a-Service: Bye, Bye, Windows 7 | BASYS
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Tschüss Windows 7: Wie Sie Windows-as-a-Service erfolgreich im Unternehmen einführen

Grundlagen und Verständnis schaffen

Grundlagen und Verständnis schaffen
Im ersten Schritt geben wir Ihnen einen Überblick über die Strategie von Microsoft, um Ihnen aufzuzeigen, wo die Reise in den kommenden Jahren hingeht. Damit bringen wir sie in die Lage, eine informierte Entscheidung über die Zukunft ihrer IT-Infrastruktur zu treffen.

Durch unseren engen Kontakt zum Hersteller wissen wir, welche Innovationen absehbar sind und wie Sie als Kunde davon profitieren, aber auch welche Risiken ggf. bestehen.

Wir erläutern Ihnen in diesem Zusammenhang was es mit dem “Modern Workplace” auf sich hat und wie Sie dieses Thema in ihre Strategie einbinden können oder müssen. Was ist in diesem Zusammenhang ein “Full Managed Desktop”? Oder ist die “Virtual Desktop Infrastructure” als moderne Bereitstellungstechnologie für sie passend?

Lizenzberatung

Lizenzberatung
Gemeinsam mit ihnen überprüfen wir, welche Lizenzen sie bereits heute einsetzen und wie diese überführt und weitergenutzt werden können. Welches Lizenzmodell ist das ökonomisch sinnvollste und welche Lizenzmodelle sind überhaupt relevant. Ist es Microsoft 365 und Office 365 mit den diversen Plänen, sind es klassische Modelle oder kann ich sogar mischen? Auch das Thema Endpoint-Protection (Virenschutz, Verschlüsselung) wird hier tangiert. Das Ergebnis ist eine klare Empfehlung unserer IT-Spezialisten für ihre Client-Infrastruktur. 

Gerätekompatibilität

Gerätekompatibilität
Eine Bewertung des aktuellen Bestands auf Kompatibilität von Geräten und eingesetzten Software-Anwendungen ist essenziell für ein erfolgreiches Rollout von Windows 10. Es gilt zwar die grundsätzliche Aussage, dass Windows 10 absolut kompatibel zu Windows 7 ist, aber hier liegt der Teufel im Detail. BIOS-Kompatibilität, höherer Ressourcen-Bedarf (RAM, CPU, Disk), Schnittstellen und Gerätetreiber:

Wir evaluieren auf Wunsch die Hardware und die Peripherie auf Lauffähigkeit und Optimierungspotential. Gerne geben wir darüber hinaus Empfehlungen für eine Aufrüstung oder Modernisierung von Büro-Arbeitsplätzen und mobilen Geräten um die Akzeptanz der Anwender sicherzustellen. Darüber hinaus beleuchten wir externe Anbindungen, die Nutzung von Homeoffice-Szenarien u.v.a.m. So sind sie sicher, dass ein Wechsel zu Windows 10 reibungslos funktioniert.

Zentrale Netzwerkdienste

Zentrale Netzwerkdienste
Das Active Directory ihres Unternehmens ist und bleibt der zentrale Verzeichnisdienst zur Authentifizierung ihrer Benutzer. Auch hier ist eine Modernisierung im Zuge des Windows 10 Rollouts oftmals zu empfehlen, da häufig noch Windows Server 2008 Systeme zum Einsatz kommen, die ebenfalls für 2020 von Microsoft abgekündigt sind. Beim Wechsel zu Windows 10 und Office 365 müssen Sie außerdem sicherstellen, dass die Benutzerkonten als cloudbasierte Identität im „Azure Active Directory“ eingerichtet bzw. synchronisiert sind.

Dies ist nicht nur für die Aktivierung der Lizenzen notwendig, sondern ermöglicht Ihnen auch, moderne Bereitstellungslösungen wie Windows Autopilot zu nutzen. Weitere zentrale Dienste wie Fileservices, Printservices, WSUS, PKI- und ADFS Konfigurationen sind ebenfalls zu betrachten, um die volle Funktionalität im Zusammenspiel mit Windows 10 zu gewährleisten und veraltete Funktionen wie WINS zu eliminieren.

Unsere IT-Spezialisten untersuchen, welche Maßnahmen nötig bzw. empfehlenswert sind, um auch die zentralen Netzwerkdienste auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.

Bereitstellung von Office- und Fachanwendungen

Bereitstellung von Office- und Fachanwendungen
Nicht jeder nutzt heute bereits Windows 7 in der 64bit Variante. Eine Umstellung auf Windows 10 bringt daher häufig auch einen Wechsel von 32bit auf die 64bit Architektur mit sich. Dies kann nicht nur Auswirkungen auf die Geräte, sondern auch auf die Anwendungen haben.

Hier sind häufig die Hersteller in der Pflicht, Aussagen zur Kompatibilität zu liefern und ggfs. Updates bereitzustellen. Die Koordination und Klärung von technischen Fragen sowie die Durchführung von Tests und Abnahmen der einzelnen Fachanwendungen kann BASYS im Detail begleiten.

In Abhängigkeit von den eingesetzten Applikationen ermitteln wir die beste Strategie für die Bereitstellung der Anwendungen im Netzwerk. Ob MSI-Pakete, die Erstellung von Images, Bereitstellung via MSIX-Containerisierung oder zentralisiert über Citrix Published Apps. Die Möglichkeiten sind vielfältig – und kombinierbar!

Wird die Office-Version ebenfalls modernisiert, sind auch hier verschiedene automatisierbare Kompatibilitätsprüfungen sinnvoll, um z.B. veraltete Macros zu ermitteln und im Vorfeld des Rollouts anzupassen. Eine genaue Betrachtung ist auch für den Internet-Browser zu empfehlen. Welche Rolle spielt der in Windows 10 enthaltene Edge-Browser in Zukunft für ihr Unternehmen?

Migration von Benutzerdateien und Einstellungen

Migration von Benutzerdateien und Einstellungen
Eine der schwierigsten und häufig hochgradig manuellen Aufgaben einer umfangreichen Bereitstellung ist das Übertragen der Dateien und Einstellungen Ihrer Benutzer, der sogenannten Benutzerprofile.

Ist eine manuelle Migration sinnvoll bzw. leistbar? Ist das „User State Migration Tool“ (USMT) geeignet oder sind weitere Automatisierungen notwendig, um den Rollout gerade bei größeren Stückzahlen effektiv zu gestalten? Anpassungen der neuen Benutzeroberfläche vom Startmenü über die neue Systemsteuerung bis hin zu einem Corporate Design sind über zentrale Gruppenrichtlinien definierbar, setzen Standards und vereinfachen nicht nur den Rollout, sondern auch den nachgelagerten Betrieb der Client-Infrastruktur.

Oftmals sollen auch nicht alle vorinstallierten Windows 10 Programme den Benutzern zur Verfügung stehen. Diese sogenannten In-Box-Apps können ggf. skriptbasiert während der Installation entfernt werden, um einen aufgeräumten und optimalen Grundzustand zu gewährleisten.

Bei der Benutzung von OneDrive steht zusätzlich die Option des Verschiebens bekannter Ordner in OneDrive zur Verfügung und erweitert damit die Funktionalitäten der bekannten Ordnerumleitungen. Die Vorteile können für die Zusammenarbeit im Unternehmen enorm sein, sind jedoch vorab genau zu betrachten.

Überlegungen zur Sicherheit und Compliance

Überlegungen zur Sicherheit und Compliance
Windows 10 bringt viele neue Funktionen zum Schutz von Daten, Geräten und Benutzern mit. Es gibt bei der Migration allerdings auch potenzielle Fragestellungen. Eines der bekanntesten Probleme ist die Datenträgerverschlüsselung. Viele Lösungen für die Datenträger-verschlüsselung können nicht einfach von Windows 7 auf Windows 10 aktualisiert werden.

99% der Anwendungen von Windows 7 sind zwar voll kompatibel mit Windows 10, Antivirensoftware-Apps (AV) oder VPN-Clients (Virtual Privat Network) sind aber häufig eine Ausnahme. Diese Anwendungen sind häufig sehr spezifisch an das jeweilige Betriebssystem angepasst und verwenden ggfs. nicht dokumentierte APIs.

Bestehende Sicherheitsrichtlinien können möglicherweise nicht direkt migriert werden. Zusätzlich gibt es eine Vielzahl an neuen Sicherheits- und Compliancefunktionen die es zu beachten und eventuell zu konfigurieren gilt. Das beliebte „Windows Hello“ ist sicherlich einen Blick wert!

PoC und Rollout des Betriebssystems

PoC und Rollout des Betriebssystems
Die Zusammenführung und Erprobung aller Festlegungen in einer Testumgebung (PoC, Proof of Concept) garantiert die Lauffähigkeit und führt zu einem Windows 10 Design, dass im Unternehmen flächendeckend ausgerollt werden kann.

Wir empfehlen die phasenweise Bereitstellung von Windows 10 für folgende Nutzergruppen: Das IT-Team und die Early Adopter, Das Pilotprojekt Produktionsbereitstellung z.B. abteilungsweise oder nach Standorten. Die Planung des Rollouts sollte weitestgehend automatisiert ablaufen, zu geringsten Arbeitsunterbrechungen führen und die Anwender sofort in die Lage versetzen, mit ihren bekannten Anwendungen weiterhin arbeiten zu können.

Benutzerkommunikation und Schulung

Benutzerkommunikation und Schulung
Wenige grundlegende Informationen zu Windows 10 reichen für die Benutzer in der Regel aus, um arbeitsfähig zu sein. Tiefgehende Verbesserungen in der Zusammenarbeit, die Nutzung neuer Features und Anwendungsszenarien von Windows 10 und Office365 sowie die Erhöhung der Sicherheit können nach dem Rollout schrittweise im Rahmen von Schulungen eingeführt werden.

Wir unterstützen Sie bei Bedarf mit Schulungsangeboten und Workshops für Anwender und Administratoren dabei, eine hohe Akzeptanz zu erreichen und Windows 10 zu einem Gewinn für das Unternehmen werden zu lassen.

Windows-as-a-Service

Windows-as-a-Service
Ist die Migration abgeschlossen, ist noch der Prozess der regelmäßigen Aktualisierung von Windows 10 zu planen und auf ihre Organisation anzupassen. Große Migrationsprojekte, wie der hier beschriebene Wechsel von Windows 7 zu Windows 10, gehören zukünftig der Vergangenheit an. Trotzdem ist die Planung der halbjährlichen Updates über den Semi-Annual-Channel (SAC) und die Betrachtung der vorab bereitgestellten Versionen der Windows Insider Community wichtig für den reibungslosen Betrieb und den gesamten Lifecycle der Client-Infrastruktur. Auch hier können die Erfahrungen unserer IT-Spezialisten wertvoll sein.

Laden Sie sich hier das Infoblatt zum Support-Ende von Windows 7 herunter.