Regionale Datacenter bringen Sicherheit und Stabilität in unsichere Zeiten
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Die Cloud von nebenan: Regionale Datacenter bringen Sicherheit und Stabilität in unsichere Zeiten

Das erfahren Sie in diesem Artikel:
Variante 1: Der Serverraum im eigenen Betrieb – On Premises

Auf der einen Seite der Extreme steht das eigene Rechenzentrum in den eigenen vier Wänden. Das ist ein (hoffentlich) abgeschlossener Raum auf dem eigenen Campus, innen laut und warm.

Vorteil: Das Unternehmen weiß ganz genau, wo die eigenen Daten sind, und hat die volle Kontrolle über alles, was mit diesen Daten passiert. Bandbreiten sind hier kein Problem, die Räumlichkeiten häufig schon. Klimatisierung, Internet-Anbindung, Zutrittskontrolle und Redundanzen sind Themen, die nicht nur IT-Leiter, sondern auch Geschäftsleitung, Datenschutzbeauftragte und sogar Versicherer umtreiben. 

In dieser Variante sind die Vorgaben wie DSGVO, KRITIS und Branchenvorgaben oft problematisch und erfüllen nicht mehr die heutigen Standards. Außerdem administriert das Unternehmen dann meist auch selbst – und trägt damit die gesamte Verantwortung.

Variante 2: Das regionale Rechenzentrum mit eigener Hardware – Housing

Hier ist das Datacenter des Unternehmens in ein nahe gelegenes, gemietetes Rechenzentrum ausgelagert. Die Hardware selbst ist also noch immer Eigentum des nutzenden Unternehmens. Die Räumlichkeiten, in
denen die Hardware steht, jedoch nicht.

Vorteil: Der Housing-Anbieter kümmert sich zum Festpreis um Strom, Klimatisierung, Brandschutz, Zugangskontrolle und andere Wartungsarbeiten, die direkt mit den Räumlichkeiten zu tun haben. Die bauliche Sicherheit ist garantiert und in der Regel TÜV-zertifiziert. Gerade Unternehmen mit vielen kleineren regionalen Standorten können ein gemeinsames Housing für die IT-Infrastruktur nutzen.

Housing ist die Light-Variante des Outsourcing. Und schon die hat einen großen Vorteil: zwei geografisch getrennte Daten-Standorte, etwa zum Schutz vor Bränden und Naturkatastrophen.

Variante 3: Das regionale Rechenzentrum mit bereitgestellter Hardware – Hosting

Hier läuft alles wie beim Housing, allerdings stellt ein Dienstleister auch die gesamte Technik bereit. Das geht über die IT-Hardware hinaus. Teil des Hostings können Virtualisierung und höherwertige Layer wie VMs, Speicher oder Webservices sein. Hosting funktioniert deswegen besonders gut als neuer, kosteneffizienter Hauptstandort der IT. Vor allem, wenn es Unternehmern wichtig ist, den physischen Standort der eigenen Daten zu kennen.

Vorteil: Das Unternehmen muss nicht mehr in eigene Hardware investieren. Weder einmalig, noch um zu skalieren, wenn mehr Performance oder Kapazität nötig ist. Stattdessen bekommt das Unternehmen ein Gesamtpaket. Es kann aber trotzdem noch direkt vor Ort prüfen, in welchem Zustand die Server sind und wo sie stehen – und hat einen persönlichen Ansprechpartner, meist nicht nur per Kontaktformular, sondern per Telefon oder sogar per Handschlag.

Variante 2 und 3 sind für Redundanzen nötig. Das ist eine typische Vorgabe von Geschäftspartnern oder dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Variante 4: Aus den Augen, aus dem Sinn – Hyperscaler

Hyperscaler sind virtuelle Lösungen, etwa Cloud-Computing-Plattformen wie Microsoft Azure. Services wie Infrastructure as a Service (IaaS), Platform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS) bucht das Unternehmen einfach dazu, ein anfassbares Rechenzentrum gibt es nicht – zumindest nicht in Reichweite des Kunden. Viele Kunden nehmen Cloud-Lösungen allerdings als vergleichsweise anonym und intransparent wahr.

Vorteil: Alles funktioniert im besten Fall „hinter dem Vorhang“, das Unternehmen braucht keine Gedanken an Hardware oder Administration verschwenden. Das ist sehr bequem, in vielen Varianten auch günstig.

Sie sind sich noch unsicher, welches Betriebsmodell langfristig am besten für Sie geeignet ist?

Erfahren Sie hier z. B. mehr über die Vorteile des Outsourcings in ein regionales Rechenzentrum. Sie können uns natürlich auch direkt anrufen oder uns einfach eine Nachricht schreiben – und wir finden in einem gemeinsamen Gespräch heraus, was zu Ihnen passt.

Möchten Sie mehr über die unterschiedlichen Möglichkeiten jenseits von Cloud und eigenem Serverschrank erfahren? Hier finden Sie weitere Informationen rund um das Thema Outsourcing in ein regionales Rechenzentrum.